Das Orchester wird 25

Am 29. Oktober 1977 feiert das Akkordeon-Orchester Roßtal sein 25jähres Bestehen. Mit einem klingenden, melodienreichen Konzert wird dieses Ereignis gebührend gefeiert. Als einem der Höhepunkte an diesem Abend sehen und hören wir den ersten Auftritt unseres Jugendorchesters unter der Leitung von Anton Gebert. – Hier sei einmal erwähnt, dass wir uns um unsere Jugend immer besonders bemüht haben, und das sei auch allen ans Herz gelegt, die sich künftig darum zu kümmern haben. – Neben unseren beiden Orchestern hörten wir Rainer Leimer als Solisten, ein Akkordeon-Quintett und den Gesangsverein LYRA. Auf dem Programm standen folgende Stücke:

Rhapsodischer Walzer Nr. 1
Die Diebische Elster
Groteske (Solo Rainer Leimer)
Ungarische Tänze Nr. 5 und 6
Spielt auf ihr Musikanten (Jugendorchester)
Hör mein Lied, Violetta
Spanische Fantasie (Quintett)
Federball Intermezzo (Zugabe Quintett) und der
Florentiner Marsch.

Herr Fassmann erhielt zu diesem Anlass vom Harmonikaverband das „Goldene Ehrenzeichen“ und die „Silberne Dirigentennadel“. Ebenfalls goldene Ehrenzeichen verliehen bekamen Leonhard Esberger, Hans Knoll, Josef Dierl, Reiner Gottwald, Franz Giptner und Jakob List. Silber wurde Anton Gebert und dem Vereinswirt Fritz Kandel überreicht. Jakob List, der sich viele Jahre für die Belange des Orchesters eingesetzt hat, hielt aus gegebenem Anlass die Laudatio. Nach der Jubiläumsfeier standen in den Jahren 1977 bis 1979 noch weitere fünf Auftritte auf dem Programm. Hervorgehoben sei hier das Kirchenkonzert am 3. Dezember 1978 zusammen mit dem Posaunenchor Roßtal in der St. Laurentius Kirche, dessen Reinerlös an die Roßtaler Kindergärten ging. Das letzte Stück dieses Jahrzehnt, gespielt auf einem Abend der Sudetendeutschen Landsmannschaft, war das „Deutschlandlied“.