Grußwort des Schirmherrn




Erster Bürgermeister Maximilian Gaul


Liebe Freunde des Akkordeon-Orchesters Roßtal e.V.,

unser Akkordeon-Orchester Roßtal feiert sein 50-jähriges Gründungsfest. Als Kind der Nachkriegszeit ist dieses Orchester nicht denkbar ohne seinen Gründer Franz Fassmann, der als Heimatvertriebener unseren Markt Roßtal musikalisch bereichert hat. Franz Fassmann durfte als Dirigent mehr als 40 Jahre die Geschichte dieses hervorragenden Klangkörpers selbst mit gestalten.
Wir Roßtaler sind stolz auf ,,unser Akkordeonorchester“ das im wahrsten Sinne des Wortes ,,ausgezeichnete" Musik macht. Rundfunkaufnahmen im Studio und live, die Mitwirkung bei großen Ereignissen des Marktes, wie die Unterzeichnung unserer ersten kommunalen Partnerschaft, herrliche Konzerte in festlicher Atmosphäre und zahlreiche Wertungsspiele kennzeichnen die großartige Leistung unseres Akkordeon-Orchesters.
Der erste Nachkriegsbürgermeister Michael Wiesinger tat wahrhaftig gut daran, als er dem Akkordeonorchester den Namen Roßtal verlieh. Seither ist dieser einmalige Klangkörper ein wichtiges musikalisches Aushängeschild unseres traditionsreichen Frankenmarktes.
Über die Schirmherrschaft eines solchen Jubiläums habe ich mich ganz besonders gefreut. In meiner bisherigen, zwölfjährigen Amtszeit als Bürgermeister wurde ich oft bei festlichen Anlässen von dem AOR unterstützt. Dies geschah immer zur Freude der Gäste und der jeweils zu Ehrenden.
Es liegt sicherlich auch an dem vielfältigen Repertoire und an der virtuosen Leistung des Orchesters, aber auch an der stets guten Orchesterleitung, zuerst unter dem Gründer Franz Fassmann, seit 1993 unter Christian Kaiser. Inzwischen gibt es ja auch schon seit 1977 ein Jugendorchester des AOR unter Leitung von Anton Gebert, ab 1988 unter Christian Kaiser und seit 1993 unter Detlev Woityschyn.
Ich wünsche unserem AOR viele gute, musikalische Jahre und genau so viele Erfolge. Uns allen aber viel Freude an der Musik des AOR im Jubiläumsjahr und auch in der Zukunft.

Ihr
Maximilian Gaul



Grußwort des Deutschen Harmonikaverbandes Bezirk Franken

Horst Meyer



50 Jahre „Akkordeon-Orchester Roßtal e.V.“ dieses Jubiläum spricht für sich und verdient, entsprechend gefeiert zu werden. Der DHV- Bezirk Franken gratuliert dem Akkordeon-Orchester Roßtal sehr herzlich zu diesem „runden Geburtstag“.
Als Bezirksleiter des Deutschen Harmonikaverbandes freut es mich sehr, Orchester die auf eine solch lange Zeit aktiven Musizierens zurückblicken können im Bezirk zu haben. Zeugt es doch von einem beinahe unglaublichen Engagement nicht nur im spielerischen, sondern auch im ehrenamtlichen Bereich. Ausdruck dieses Engagements sind die alljährlichen Teilnahmen an zahlreichen Veranstaltungen in der Region, sowie das Jahreskonzert in der Vorweihnachtszeit.
Ich darf an dieser Stelle Herrn Franz Fassmann, dem Gründer und Ehrendirigenten, sowie allen Beteiligten , den Vorständen und den aktiven Spielern meinen Dank aussprechen für die in den zurückliegenden Jahrzehnten geleistete Arbeit . Für die kommenden Jahre wünsche ich alles Gute in der Hoffnung, dass alle Beteiligten weiterhin ihre ganze Kraft und einen großen Teil der Freizeit dem gemeinsamen Akkordeonspiel widmen.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Meyer



Grußwort des ersten Vorsitzenden


Günther Zimmermann

Liebe Freunde und Förderer der Akkordeonmusik, liebe Gäste,

das AOR feiert seinen ersten wirklich runden Geburtstag: „50 Jahre und kein bisschen leise ...“ – Musik von engagierten Akkordeonspielerinnen für ein begeistertes Publikum. 1952 schlug mit der Gründung einer Harmonikaschar die Geburtsstunde des Akkordeon-Orchesters Roßtal. Damals war das Akkordeon in der Bevölkerung ausschließlich ein Sinnbild für volkstümliche Musik. Allen voran Franz Fassmann zeigte den Kritikern mit sehr viel Engagement und Einsatzwillen, welche Musik mit diesem Instrument gespielt werden kann. Er scharte um sich eine dynamische Gruppe von ehrgeizigen und lernwilligen Freizeitmusikern, die es innerhalb kurzer Zeit verstand, ihr Publikum zu unterhalten und zu begeistern.
In den vergangenen 50 Jahren hat jeder einzelne dieser Musiker, sei er noch aktiv oder passiv im Verein, dazu beigetragen, dass das AOR heute dort steht wo es steht: Anspruchsvolle Akkordeonmusik für ein begeistertes Publikum zu bieten und ein Aushängeschild für den Markt Roßtal über die Landkreisgrenzen hinaus zu sein.
Die CD im Jahr 1999 als einer der großen Höhepunkte im Vereinsleben hat eindrucksvoll gezeigt, zu welchen Leistungen eine harmonische und motivierte Gemeinschaft in der Lage ist. Und das in einer heute ausgesprochen freizeitorientierten Lifestyle-Gesellschaft.
Um so mehr sind wir auf unsere Akkordeonjugend stolz, die mehr als wir Erwachsenen diesem unerschöpflichen Angebot an Aktivitäten und Möglichkeiten gegenüber steht. Nunmehr seit 25 Jahren sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil des AOR und wir alle sind sehr stolz auf sie.
Mein Dank gilt allen Förderern unseres Vereins und vor allem den meist im Stillen wirkenden „guten Geistern“, die es auch der Vorstandschaft angenehm machen, für das gemeinsame Interesse aller Beteiligten ihren Beitrag leisten zu dürfen. Nach dem Motto von Franz Schubert „Wer die Musik liebt, kann nie ganz unglücklich werden“ wünsche ich dem AOR weiterhin viel Idealismus, viele gute Ideen und noch lange die gemeinsame Freude am Musizieren.

Günther Zimmermann



Grußwort des Dirigenten


Christian Kaiser


Liebe aktive, liebe passive Spieler des AOR, liebe Freunde des AOR,

in diesem Jahr feiert das AOR einen runden Geburtstag, auf den es zu Recht stolz sein darf. Wird heute doch eher Musik aus dem CD-Player verkonsumiert, so zeichnet sich das AOR seit bereits 50 Jahren durch die aktive Mitgestaltung des kulturellen Lebens in Roßtal und Umgebung aus. Das Spektrum der Musik umfasste immer einen weiten musikalischen Rahmen, um jedem Geschmack, egal ob jung oder alt, gerecht zu werden. Ganz in dieser Tradition, die schon von unserem Gründer, Franz Fassmann, gepflegt wurde, möchte auch ich das AOR weiter ins 21. Jahrhundert führen. Und die zahlreichen Besucher unserer Konzerte in den letzten Jahren scheinen dieses Motto nur zu bestätigen. Toll finde ich es, dass es in der heutigen Zeit, die von Individualismus, Egoismus und Ignoranz geprägt ist, noch Idealisten mit Teamgeist gibt, die sich den Dienstagabend fest für die gemeinsame Orchesterprobe reservieren. Denn nur, wenn der einzelne seine persönlichen Ziele im Sinne der Gemeinschaft zurückstellt, kann aktives Vereinsleben überhaupt stattfinden. Vielmehr bringt nur das Engagement jedes einzelnen die Gemeinschaft voran. Und dazu gehört nicht nur die Musik, wie die vielen anderen Aktivitäten im AOR beweisen.

Für dieses Engagement möchte ich allen Aktiven, insbesondere aber der Vorstandschaft danken, die unermüdlich einen großen Teil ihrer Freizeit opfert, unser Akkordeonorchester nicht nur für unsere Mitspieler attraktiv zu gestalten. Auch konnte dadurch erreicht werden, dass trotz des ein oder anderen, meist beruflich bedingten Verlusts einer Spielerin oder eines Spielers, wieder ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin gefunden werden konnte. Das ist nicht selbstverständlich, für ein Fortbestehen jedes Vereins aber elementar wichtig. Für unsere Jugend würde ich mir ein wenig Zuwachs wünschen, damit die Existenz unseres Jugendorchesters gesichert bleibt. Ich wünsche unserem heutigen Nachwuchs, dass er unbesorgt dem nächsten Jubiläum entgegenblicken kann. Alle Jugendlichen wie auch deren Eltern sind herzlich dazu eingeladen, eines unserer Konzerte oder auch eine unserer Proben zu besuchen um sich von den Vorteilen eines aktiven Mitwirkens im AOR zu überzeugen. Mag das Akkordeon ein wenig aus der Mode gekommen sein, so bin ich doch davon überzeugt, dass man sich eines Tages auf seine Qualitäten zurückbesinnen wird. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass das AOR alles Mögliche dazu beitragen wird, auch die nächsten 50 Jahre weiterhin gute und vielseitige Akkordeonliteratur unters Volk zu bringen.

In diesem Sinne wünsche ich dem Jubelorchester ein gutes Gelingen bei den Festivitäten zur 50-Jahr-Feier sowie weiterhin viel Freude am gemeinsamen Orchesterspiel im AOR.

Christian Kaiser



Grußwort des Jugendorchester-Dirigenten

Detlev Woityschyn


Liebes Akkordeon Orchester Roßtal,

ich kann mir kaum vorstellen, was es heißt, 50 Jahre aktiv in diesem Orchester dabei zu sein. Die Betonung liegt hierbei auf aktiv.

50 Jahre (fast) jeden Dienstag im gleichen Saal proben 50 Jahre bei verschiedensten Anlässen auftreten
50 Jahre Lampenfieber vor den Auftritten
50 Jahre abwechslungsreiche Musikstücke spielen
50 Jahre mit unterschiedlichsten SpielerInnen musizieren
50 Jahre Akkordeon Orchester Roßtal

Was heißt das eigentlich?
Das heißt, mir liegt etwas am AOR, das AOR gibt mir etwas.

Was ist dieses etwas eigentlich, woraus besteht es?
Sich regelmäßig treffen, die vielen kleinen Anekdoten vor und hinter den Kulissen, die gemeinsamen Ziele, der ständige Wechsel und die Integration neuer SpielerInnen, der Dirigent, die Probenarbeit, die vielen interessanten Auftritte, das Erleben und Gestalten von Musik, der Spaß, die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Akkordeons oder vielleicht die Freude der Zuhörer.

Ich denke es ist eine Mischung aus allem, und jeder holt sich vom AOR gerade das, was er momentan braucht, um seine Wünsche zu erfüllen. So hoffe ich, dass das AOR noch recht lange unsere Wünsche erfüllt und gratuliere herzlichst zum 50-jährigen Bestehen.

In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch AOR!

Detlev Woityschyn