Die Ära des Detlev Woityschyn

Wie hieß es in einem unserer Protokolle: „Wir sind praktisch bei der Stunde Null angelangt......“ und so war einer der Schwerpunkte die Werbung und Integration neuer Mitspieler, um den Kader wieder zu vergrößern. Auch dies gelang ganz gut, so daß das JAOR Mitte März aus 14 SpielerInnen bestand. Der erste offizielle Auftritt war am 15.05.1994 bei der AWO-Muttertagsfeier in Ammerndorf.
Neben den Proben sammelten sich im Laufe der Zeit einige Auftritte (Taufen, Hochzeiten, Konzerte, Weihnachtsfeiern, Ständchen....) und auch einige Ausflüge (Holiday Park, Kino, Bowling, Schwimmbad, Brunch....) an.
Nicht zu vergessen das jährliche Grillfest mit dem obligatorischen Fußballspiel zwischen Jung und Alt.

Den Jugendlichen soll es Spaß machen, sie sollen lernen, wie gesagt lernen - und dazu gehören auch Fehlschläge - eigenverantwortlich zu handeln und Ideen oder Aufgaben auch eigenständig umzusetzen. Von der eigentlichen Probenarbeit einmal abgesehen, tritt bei Aktivitäten wie z.B. Planung, Protokollierung und Moderation von Sitzungen und gemeinsamen Ausflügen der Dirigent nicht als Leiter oder als Führungsposition auf, sondern hält sich vielmehr im Hintergrund und nimmt eher die Rolle eines „Coaches“ ein. - Soweit es natürlich Sinn macht.

Dies ist sicherlich nicht ganz einfach. Erste Anfänge der Selbstorganisation und der gegenseitigen Verantwortung zeigten sich für mich bei unserem Auftritt in der Westernstadt „Pullman City“. Hier waren vor allem die Jugendlichen gefragt.

Von der gemeinsamen Stückeauswahl, dem Erstellen der Texte für die Moderation und schließlich auch für die Umsetzung beim Auftritt waren die Jugendlichen voll integriert. Ich denke, so macht es dann auch Spaß. Und so soll(te) es auch sein.